Bankauflagen Stoffe
Bankauflagen gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Der Stoff einer Bankauflage ist ist der wichtigste Qualitätsfaktor. Da Bankauflagen für die verschiedensten Zwecke eingesetzt werden, sollten Sie darauf achten, dass Sie für Ihre Zwecke den besten Stoff wählen.
Wir beschreiben Ihnen hier nun einige Bankauflagen Stoffe: Baumwolle
Baumwolle
Baumwolle ist eine tropische, subtropische Pflanze. Die vielen positiven Aspekte die Baumwolle bietet, machen Sie für die Textilindustrie unverzichtbar. Baumwolle ist eine Naturfaser, deren Samenhaare zu dünnen Fäden gespannt werden.
Eigenschaften der Baumwolle
-Wärmeisolation: Durch Aufrauhen der Baumwollfasern werden die hergestellten Textilien voluminöser, dadurch kann der Wärmeverluste erheblich reduziert werden.
-Feuchtigkeitsaufnahme: Baumwolle kann bis zu 20 % Feuchtigkeit aufnehmen, ohne das die Feuchtigkeit bemerkt wird, da die Feuchtigkeit nicht gespeichert wird, sondern wieder kondensiert. Obwohl der Träger keine Verdunstungskälte spürt, braucht Baumwolle lange um zu trocknen.
-Hautfreundlichkeit: Baumwolle ist weich, anschmiegsam und hautverträglich. Allergien gegen Baumwolle sind sehr selten.
-Elektronische Aufladung: Baumwolle kann sich kaum elektrisch aufladen, da die Spannung durch die Feuchtigkeit in der Baumwolle abgeileitet wird.
-Hygiene: Weiße Baumwollartikel bzw. solche in hellen Farben sind aufgrund ihrer Koch- und Bügelunempfindlichkeit hygienisch.
Haltbarkeitseigenschaften
-Festigkeit: Die Festigkeit der Baumwolle ist im allgemeinen realtiv gut. Allerdings ist die nasse Faser reißfester als die trockene, deshalb kann man Baumwolltextilien auch bequem in der Waschmaschine waschen.
-Dehnung: Die Dehnbarkeit von Baumwolle liegt bei 6 bis 10 %, und ist damit verhältnismäßig gering.
-Elastizität: Baumwolle hat wegen ihrer geringen Dehnbarkeit eine niedrige Elastizität, wodurch Baumwollwäsche stark knittert.
Pflege
Baumwolle ist ziemlich anfällig gegen Säuren, aber beinahe immun gegen Laugen. Dadurch kann man sie problemlos mit Vollwaschmitteln waschen. Weißwäsche aus Baumwolle kann man als Kochwäsche bei 95°C waschen.
Bei der Trocknung sollte, abgesehen von "sanforisierte" Baumwolle, auf maschinelle Trocknung verzichtet werden, da Baumwolltextilien schnell einlaufen.
Beim Bügeln hingegen braucht man nichts zu beachten, Baumwollwäsche nimmt auch dann keinen Schaden, wenn man das Bügeleisen auf 200° laufen lässt.
Polyester
Polyester sind Polymere, deren Hauptkette mit Esterbindungen angereichert ist. Zwar gibt es auch Polyester die in der Natur vorkommen, allerdings versteht man heutzutage unter Polyester die Gruppe der synthetischen Polymere.
Da Polyesterfasern im Schmelzspinnverfahren hergestellt werden, ist es möglich ihnen jede gewünschte Form zu geben, etwa rund oder eckig, dazu wird die flüssige Polyesterschmelze durch die entsprechende Spinndüse gedrückt, und bei gewünschter Länge abgeschnitten.
Polyesterfasern sind ideal geeignet, um Seide in vielen Funktionen zu ersetzen, moderne Polyester, sind sogar bis zu 3 mal reißfester als herkömmliche Seide.
Im modernen Leben begegnet man Polyester eigentlich pausenlos. Es wird verwendet für: Getränkekunststoffflaschen, CD Oberflächen, Folien, Textilien, Tennissaiten, Strohhalme, Campingzelte oder aber wird es auch als Füllung für Kissen, Decken und Schlafsäcke genutzt.
Polyesterfasern sind scheuerfest, knittern nicht, und nehmen nicht viel Wasser auf, diese Eigenschaften machen Polyesterfasern zu einem idealen Stoff um daraus Textilien herzustellen. Mit einem Gewicht von 70-80g pro Quadratmeter, ist Polyester zusätzlich noch ein sehr leichter Stoff. Außerdem sind Polyesterfasern sehr elastisch, was sich auch in hoher Reißfestigkeit bemerkbar macht. Dazu kommt noch, das Polyesterfasern extrem Licht- und Witterungsbeständig ist, weshalb Polyester meistens langlebig sind.
Sie übertreffen in ihren elastischen Eigenschaften, insbesondere mit ihrem raschen Rückfederungsvermögen alle anderen Synthesefasern, gegenüber Polyamiden ist die geringe Dehnung bei kleinen Zugbeanspruchung hervorzuheben.
Polyesterfasern eignen sich außerdem hervorragend als Faserverbundwerkstoff. Faserverbundwertstoffe sind Werkstoffe, die aus 2 Komponenten bestehen. Beide Komponenten wirken sich wechselseitig aufeinander aus, wobei sie zusammen bessere Eigenschaften erzielen, als jede Komponente für sich genommen.
Sehr beliebt ist die Mischungen von Baumwolle mit Schurwolle. Gerade bei dieser Kombination der Stoffe, wird bei einem Verhältnis von 55% Polyester und 45% Schurwolle Gerade von der “klassischen Mischung” gesprochen. Polyesterfasern sind in Deutschland die meisthergestellte synthetischen Chemiefasern, 2007 wurden Deutschlandweit ca. 300.000 Tonnen Polyesterfasern hergestellt.
Zur Färbung von Polyesterfasern eignet sich besonders Dispersionsfarbe, da diese unproblematisch unpolare Fasern, wie Polyesterfasern färbt. Bei diesem Verfahren kann es sein, das die Färbung nicht kräftig genug ausfällt, in diesem Fall werden die Fasern noch mit einem sogennanten HT-Verfahren bei mindestens 130°C behandelt.
Bei Menschen mit empfindlicher Haut, können die Farbstoffe, die zur Färbung von Polyesterfasern verwendet werden, Hautreizungen und Hautunverträglichkeit auslösen. Es sind sogar Allergien gegen diese Farbstoffe bekannt.
Polyester ist schwer zu entzünden, schmilzt allerdings ziemlich schnell , und nimmt durch kochendes Wasser und Wasserdampf schaden. Ein weiterer Nachteil von Polyester ist, dass es sich leicht statisch auflädt, und man mal einen kleinen elektrischen Schlag bekommt. Abhilfe schafft hier, mehr Weichspüler benutzen, da Weichspüler sich um die Moleküle legt, und so eine Aufladung verhindert, oder aber man kauft sich ein Antistatikspray, dass es in fast allen Sportgeschäften, Drogerien oder Baumärkten zu kaufen gibt.
Textilien aus Polyester sind bei kleineren Temperaturen waschbar, und können in die chemische Reinigung gegeben werden. Beim Bügeln, sollten Temperaturen über 150°C nicht überschritten werden.
Bankauflagen aus Baumwolle Polyester Mischgewebe >
